{"id":43,"date":"2013-11-08T11:22:00","date_gmt":"2013-11-08T10:22:00","guid":{"rendered":"http:\/\/nitze-family.de\/blog\/?p=43"},"modified":"2013-11-08T11:22:00","modified_gmt":"2013-11-08T10:22:00","slug":"reisebericht-amsterdaminnojam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/?p=43","title":{"rendered":"Reisebericht Amsterdam\/InnoJam"},"content":{"rendered":"<p>05.11.2013, 11:09 Uhr<\/p>\n<p>Wow. Was f\u00fcr eine Flut von Erfahrungen, die mich da in den letzten Tagen \u00fcberrollt hat. Ich hatte nicht einmal Zeit, meine Gespr\u00e4chspartner von der Konferenz zu kontaktieren, die am Donnerstagabend zu Ende gegangen war. Am Freitagmorgen war kurz Zeit zum Luftholen und dann durfte ich meinem SAP-TERP10-Kurs noch die letzten Kapitel und \u00dcbungen eintrichtern, bevor die flei\u00dfigen Studenten am Montag ihre Pr\u00fcfung ablegen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Die feuchtfr\u00f6hliche Halloween-Party am Freitagabend muss gegen halb Vier zu Ende gegangen sein. Damit war insgesamt eine dreiviertel Stunde Schlaf drin bis ich mich auf den Weg zum Flughafen machen musste. In der Wartehalle traf ich auf meine zwei ebenso m\u00fcden Begleiter. Erst auf die Nachfrage der beiden hin wurde mir klar, dass ich noch die Gruselmalerei vom Vorabend im Gesicht hatte. Bis dahin (Check-in und Sicherheitskontrolle hatte ich bereits hinter mich gebracht) hatte ich mir gar keine Gedanken dar\u00fcber gemacht, dass ich immer noch wie ein Zombie aussah. &#8211; Ein Zombie mit leichtem Handgep\u00e4ck und deutschem Reisepass zwar, aber eben ein Zombie.<\/p>\n<div style=\"clear: both; text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/1.bp.blogspot.com\/-GX2Ek_Np80k\/UnytHnVZCrI\/AAAAAAAAALw\/oDJCXG76w1g\/s1600\/IMG_20131102_123532.jpg\" style=\"clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"http:\/\/1.bp.blogspot.com\/-GX2Ek_Np80k\/UnytHnVZCrI\/AAAAAAAAALw\/oDJCXG76w1g\/s1600\/IMG_20131102_123532.jpg\" height=\"320\" width=\"240\" \/><\/a><\/div>\n<p>Flug und Busfahrt nach Amsterdam verliefen reibungslos und ohne gr\u00f6\u00dfere Wartezeiten. Das Hotel lie\u00df uns aber erst gegen 14 Uhr einchecken, sodass wir die verbleibenden Stunden f\u00fcr eine gro\u00dfz\u00fcgige Stadttour nutzten. Die vielen Eindr\u00fccke lie\u00dfen sogar unsere M\u00fcdigkeit ein wenig verfliegen. D\u00e4nisch und Deutsch sind sich bekannterma\u00dfen sehr \u00e4hnlich. Dennoch klingt das D\u00e4nische f\u00fcr mich stellenweise einfach nur unglaublich lustig. &#8211; Als w\u00e4ren ein paar Norddeutsche ausgewandert und h\u00e4tten sich aus Spa\u00df eine neue Sprache ausgedacht, die sonst keiner versteht. \u2013 Jedenfalls habe ich selten so viel \u00fcber Stra\u00dfen- und Hinweisschilder geschmunzelt wie in Amsterdam. Vierzehn Uhr konnten wir endlich in unser schmales Zimmer (es ist allgemein ein wenig eng in den Niederlanden), wo ich \u2013 mit Ausnahme eines dreist\u00fcndigen Exkurses zwecks Nahrungsaufnahme &#8211; bis zum n\u00e4chsten Morgen schlief.<\/p>\n<p>Im RAI Convention Center angekommen, meldeten wir uns an und suchten uns im entsprechenden Konferenzraum ein Thema aus, das wir auf dem InnoJam bearbeiten wollten. Ein Thema lautete \u2013 zu meiner gro\u00dfen \u00dcberraschung und Freude \u2013 \u201eQuantified Self\u201c in Bezug auf vorbeugende Ma\u00dfnahmen im Gesundheitsbereich.<br \/>Bei der Veranstaltung ging es darum, m\u00f6glichst die Technologien der Veranstalter (SAP) und Sponsoren (BlackBerry) einzusetzen, um innovative mobile Apps zu erstellen, die irgendein konkretes Problem l\u00f6sen. Wir wurden f\u00fcr die Ideenfindung durch den Design Thinking-Prozess gef\u00fchrt. Ich denke, dass ein solcher Prozess bei dieser Veranstaltungsart f\u00f6rderlich ist. Das Neue daran, erscheint es mir, ist vor allem, dass verschiedene Probleml\u00f6sungstechniken f\u00fcr Gruppen strukturiert und zusammengefasst wurden. Ich muss bei Gelegenheit mal n\u00e4her pr\u00fcfen, wof\u00fcr ich das einsetzen k\u00f6nnte und ob das wirklich innovativ genug ist, um einen eigenen Namen zu bekommen.<\/p>\n<table cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" style=\"float: left; margin-right: 1em; text-align: left;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/3.bp.blogspot.com\/-_-REcdKmFUc\/UnysT8pDWtI\/AAAAAAAAALg\/671b9YAjVAw\/s1600\/IMG_20131104_035102.jpg\" style=\"clear: left; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"http:\/\/3.bp.blogspot.com\/-_-REcdKmFUc\/UnysT8pDWtI\/AAAAAAAAALg\/671b9YAjVAw\/s1600\/IMG_20131104_035102.jpg\" height=\"480\" width=\"640\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\">Eifriges Brainstormen und Programmieren beim SAP InnoJam 2013 in Amsterdam<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Meine Gruppe war international besetz. &#8211; Insgesamt d\u00fcrften die Deutschen unter den Teilnehmern dennoch in der \u00dcberzahl gewesen sein. Die Teamarbeit gestaltete sich sehr entspannt und anregend. Alle waren auf ein Ziel ausgerichtet und arbeiteten mehr oder weniger konzentriert an der L\u00f6sung, einem Prototyp, der am Ende nat\u00fcrlich der Jury pr\u00e4sentiert werden sollte.<\/p>\n<p>Die Abschlusspr\u00e4sentation war leider suboptimal. Schlafmangel, eigene und fremde Technikprobleme und eine nicht gut genug von uns ausgearbeitete Geschichte waren einige der Gr\u00fcnde. Das Tragische daran war, dass wir augenscheinlich das technisch am weitesten fortgeschrittene Projekt waren (Messger\u00e4t sendet Beschleunigungsdaten und Herzfrequenz \u00fcber Bluetooth 4.0 eines Smartphones an SAP HANA, wo eine Auswertung mit SAPUI5-Komponenten erfolgt, die \u00fcber das Smartphone angezeigt wird).<br \/>Ganz leer sind wir dennoch nicht ausgegangen. Die Hartn\u00e4ckigkeit und das Gruppengef\u00fchl in der Nacht haben sich ausgezahlt und uns den \u201eStamina-Award\u201c f\u00fcr unsere Ausdauer\/Leidensf\u00e4higkeit eingebracht. Meine Mitreisenden hatten auch Gl\u00fcck: F\u00fcr den Einen gabs den Usability-Award und f\u00fcr die Andere ein limitiertes BlackBerry-Modell.<\/p>\n<p>Insgesamt ne tolle, spannende Sache, die man &#8211; bei sich bietender Gelegenheit &#8211; unbedingt wahrnehmen sollte. (Den Bericht hier werde ich sp\u00e4ter mal noch f\u00fcr den Hochschul-Newsletter umschreiben. &#8211; Das war eine Auflage f\u00fcr die Reise.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>05.11.2013, 11:09 Uhr Wow. Was f\u00fcr eine Flut von Erfahrungen, die mich da in den letzten Tagen \u00fcberrollt hat. Ich hatte nicht einmal Zeit, meine Gespr\u00e4chspartner von der Konferenz zu kontaktieren, die am Donnerstagabend zu Ende gegangen war. 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