{"id":20,"date":"2014-07-21T21:36:00","date_gmt":"2014-07-21T19:36:00","guid":{"rendered":""},"modified":"2015-09-11T09:04:40","modified_gmt":"2015-09-11T07:04:40","slug":"schwitzende-chinesen-und-naschhafte-franzosen-reisebericht-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/?p=20","title":{"rendered":"Schwitzende Chinesen und naschhafte Franzosen (Reisebericht Teil 1)"},"content":{"rendered":"<p><b>20.07.2014 &nbsp;&#8211;&nbsp;Anreise<\/b><\/p>\n<p>Ein p\u00fcnktlich erreichter Zug. Ein versp\u00e4teter Zug. Ein voller Ersatzzug. Ein verpasster Bus. Ein schnelles Taxi. Eine extrem kurze Wartezeit am Gate. Ein kurzer Flug. &#8211; Just-in-Time, baby!<\/p>\n<p>Dann mit der Metro auf blauen Dunst in Richtung Stadt gefahren und nach Gef\u00fchl ausgestiegen. (Aus Geiz und ein wenig Abenteuerlust verzichte ich im Ausland oft auf einen Datentarif.) Kreative Elektroinstallation und auch sonst unkonventionelle Sicherungsma\u00dfnahmen in den Unterf\u00fchrungen. \u00dcberm\u00e4\u00dfig p\u00fcnktlich (19 Uhr) im Osten Paris&#8216; (20. Arrondissement) angekommen, um auf meiner Couch einzuchecken (wieder aus Geiz und Abenteuerlust, diesmal aber mehr vom zweiten). Irgendwie keiner da. Mh.<\/p>\n<p>Ab zum Begr\u00fc\u00dfungscocktail im benachbarten Hotel, wo auch die Konferenz stattfindet. Der Cocktail ist mehr ein buntes Sektchen und tats\u00e4chlich auch nur einer. Ein nettes Gespr\u00e4ch und der Wunsch, nun doch nochmal den Checkin zu versuchen. Fehlschlag noch vor dem Verlassen des Hotels. &#8211; Str\u00f6mender Regen. Mit Baukl\u00f6tzen in der Kinderecke des Hotels eine beeindruckende Konstruktion hergestellt. Andere Petrus-Opfer getroffen und mit ihnen unter Nieselregen die Umgebung nach offenen Restaurants abgesucht. Schlie\u00dflich eins gefunden und etwas gegessen. French Dressing ist auch in Frankreich Mist.<\/p>\n<p>Ein chinesischer Doktorand teilt dem ebenfalls am Tisch sitzenden L\u00fcbecker und mir mit: &#8222;I&#8217;m schwitzing.&#8220; Und grinst. &#8211; Zeit, nach Hause zu gehen. Mittlerweile gegen 22 Uhr. Zweiter Checkin-Versuch. Dieses Mal mit Anruf meinerseits und der Erkenntnis, nicht genau gelesen und dadurch den Eingang verpasst zu haben. Sehr freundliche Begr\u00fc\u00dfung und F\u00fchrung durch das <a href=\"https:\/\/www.airbnb.de\/rooms\/612003\" target=\"_blank\">echt coole Loft<\/a>. Ein Tee und eine sehr erholsame Nacht.<\/p>\n<table align=\"center\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/paris-momentum.jpg\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/paris-momentum.jpg\" height=\"360\" width=\"640\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\">Mein Browser kann die nahe Zukunft voraussagen und zeigte mir zur Begr\u00fc\u00dfung ein passendes Bild zu meiner anstehenden Reise.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><b>21.07.2014 &#8211; Erster Konferenztag<\/b><\/p>\n<p>Sp\u00e4tes Aufstehen (8 Uhr). Dann Folien, Fr\u00fchsport und Fr\u00fchst\u00fcck. Kleine Einkaufstour im \u00f6rtlichen Supermarkt, der seinem Namen mit 2-kg-Nutella-F\u00e4ssern absolut gerecht wird. Dann eine halbe Obst-Plantage in der Mitte und Hinweisschilder \u00fcber Kirschen, Aprikosen und anderen im Vorbeigehen unauff\u00e4llig konsumierbaren Obstsorten: Bitte nicht essen, verst\u00f6\u00dft gegen Paragraph xy der Hausordnung, Strafe usw. Und dann nacheinander drei Einheimische, die das gro\u00dfe rote Schild geflissentlich ignorieren und sich nach Herzenslust bedienen. Heimweg unter erschwerten Bedingungen: Franzosen in Autos. Ein bisschen irre ist das schon.<\/p>\n<div style=\"clear: both; text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/IMG_20140721_211251.jpg\" style=\"clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/IMG_20140721_211251.jpg\" height=\"320\" width=\"240\" \/><\/a><\/div>\n<p>Dann zur Konferenz. Zwei Sessions mitgenommen. Selbst Vortrag gehalten. Erste Folie auf franz\u00f6sisch \u00fcbersetzt und die ersten zwei S\u00e4tze ebenfalls auf franz\u00f6sisch gehalten. Dann gro\u00dfe Erleichterung und nachhaltig wohlwollende Stimmung und Aufmerksamkeit des Publikums beim Wechsel auf Englisch. Der Witz war zugegebenerma\u00dfen mutig, hat aber gez\u00fcndet. Normalerweise sind Wissenschaftler-Witze auf Konferenzen sehr &#8211; nun ja &#8211; bem\u00fcht.<\/p>\n<p>Eine lange Pause und eine sehr breit angelegte Panel-Diskussion (Wissenschaftler-Deutsch: &#8222;Das sind sehr komplement\u00e4re Themen.&#8220; = &#8222;Das hat ja \u00fcberhaupt nicht zusammengepasst.&#8220;) sp\u00e4ter gegen 20 Uhr zu Hause. Musik an. Ein 7-Ei-Omelette mit Kirschtomaten und roter Zwiebel zubereiten und Bericht schreiben im Garten (s. Bild). Die anderen Loft-Bewohner sind irgendwie ausgeflogen. Morgen ist Touri-Programm angesagt. Andr\u00e9 out.<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/?p=18\">Hier geht&#8217;s zum zweiten Teil des Reiseberichts.<\/a><span><\/span><span><\/span><a href=\"https:\/\/www.blogger.com\/\"><\/a>]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>20.07.2014 &nbsp;&#8211;&nbsp;Anreise Ein p\u00fcnktlich erreichter Zug. Ein versp\u00e4teter Zug. Ein voller Ersatzzug. Ein verpasster Bus. Ein schnelles Taxi. 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