{"id":18,"date":"2014-08-05T15:32:00","date_gmt":"2014-08-05T13:32:00","guid":{"rendered":""},"modified":"2015-09-11T09:04:40","modified_gmt":"2015-09-11T07:04:40","slug":"eiffelturm-offener-meinungsaustausch-und-real-life-achievements-reisebericht-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/?p=18","title":{"rendered":"Eiffelturm, offener Meinungsaustausch und Real-Life-Achievements (Reisebericht Teil 2)"},"content":{"rendered":"<div><b>22.07.2014 \u2013 Paris Sightseeing<\/b><\/div>\n<div>Heute Touri-Programm. Prim\u00e4rziel: Eiffelturm. Die Karte (s.u.) zeigt den approximierten Ablauf der Tour. Blau sind die Metro-Fahrten, rot die ungef\u00e4hren Laufwege. Einige Phasen sind nicht so ganz klar, wie man sieht. In Paris stolpert man aber sowieso von der einen Sehensw\u00fcrdigkeit in die n\u00e4chste. Der Eiffelturm r\u00fcckt n\u00e4her. Nebenbei die \u201eMadeleine\u201c und ein paar andere historische Geb\u00e4ude und Kirchen besichtigt und dabei viele deutsche Touristen bemerkt.<\/div>\n<div><\/div>\n<table align=\"center\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/paris-tour.png\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/paris-tour.png\" height=\"360\" width=\"640\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size: 13px;\">Meine erste Paris-Tour (Approximation). Das traurig schauende Geb\u00e4ude ist Notre Dame.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div>Dann endlich am Turm und schwer beeindruckt von den Ausma\u00dfen. Manche Dinge muss man wohl einfach selbst sehen. Zum selbst sehen war dann auch viel Zeit. Nicht ganz 20 Minuten an der ersten Kasse (5 \u20ac) mit Taschenkontrolle. Eine weitere Kontrolle mit Metalldetektor. Dann zu Fu\u00df zur ersten Etage. Irgendwie wirkt es hier wie auf einer Baustelle. Liegt wohl am Baustil. (Hihi&#8230;!) Cool: In der Mitte der ersten Plattform ist der Fu\u00dfboden ein paar Meter breit aus Glas, was bei vielen Besuchern schon von Weitem Angst oder zumindest Respekt hervorruft.<\/div>\n<div><\/div>\n<table align=\"center\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/IMG_3740.jpg\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/IMG_3740.jpg\" height=\"266\" width=\"400\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size: 12.800000190734863px;\"><span style=\"text-align: start;\"><span style=\"font-size: x-small;\">Kaputte Urinstinkte: &#8222;Warum sollte ich mich nicht in \u00fcber 100 Meter H\u00f6he auf einen unsichtbaren Fu\u00dfboden stellen?&#8220;<\/span><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table align=\"center\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/IMG_3742.jpg\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/IMG_3742.jpg\" height=\"266\" width=\"400\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size: 12.800000190734863px;\">Von der Seite sieht der Glasboden noch bedrohlicher aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table align=\"center\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/IMG_3702.jpg\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/IMG_3702.jpg\" height=\"266\" width=\"400\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size: 13px;\">Charmant-dekadente Ank\u00fcndigungstafel an der Olympia Hall. Love it!<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><\/p>\n<table align=\"center\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MG_3843.jpg\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MG_3843.jpg\" height=\"426\" width=\"640\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size: 13px;\">Nachwuchsf\u00f6rderung bei &#8222;Hur\u00e9 &#8211; createur de plaisir&#8220;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><\/p>\n<table cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" style=\"float: right; margin-left: 1em; text-align: right;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MG_3734.jpg\" style=\"clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MG_3734.jpg\" height=\"212\" width=\"320\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size: 13px; text-align: center;\">Oben dauert&#8217;s wohl etwas l\u00e4nger&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div>Weiter zur zweiten Etage. Dort dann schon sch\u00f6ne Aussicht. Bei Sonne bestimmt genial. Dann festgestellt, dass sich alle Leute irgendwie hintereinandergestellt haben. Ringsherum gelaufen, um zu merken, dass das die Warteschlange f\u00fcr den Aufzug ist. Wartezeit war unten mit 45 Minuten angek\u00fcndigt. Bei 18 Grad, einer steifen Brise und Sommerklamotten (Zuhause waren es 34 Grad; mit der Erwartung habe ich dann auch gepackt) waren das seeeehr lange 45 Minuten. Kurz vor dem Erfrierungstod dann doch noch einen Fahrstuhl ergattert und das herrliche Panorama (und den beheizten Innenraum) auf der Spitze genossen. Foto, Foto, Foto. Und wieder abw\u00e4rts. Wieder schnaufende Menschen hinten mir gelassen (Sport lohnt sich) und nach knapp zwei Stunden wieder unten. Dort ist der Zugang wegen \u00dcberf\u00fcllung vor\u00fcbergehend gesperrt. Noch ein Foto mit Hochschul-Tasche f\u00fcrs Marketing. Check.<\/div>\n<div>Sp\u00e4tes Mittagessen in der Stadt (Burger, s. Karte, 10 \u20ac) und eine gr\u00f6\u00dfere Runde durch die Gassen.<\/div>\n<div><\/div>\n<table align=\"center\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MG_3814.jpg\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MG_3814.jpg\" height=\"266\" width=\"400\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size: 13px;\">Vielerorts l\u00e4uft einfach nur Wasser aus den Gullis. Ein Gespr\u00e4ch mit dem Herrn links im Bild ergab: Paris hat zu viel Geld, deshalb wird es die Stra\u00dfen hinuntergesp\u00fclt. (Es gibt also tats\u00e4chlich eine ganze Menge Parallelen zur deutschen Hauptstadt.)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div><b><br \/><\/b><\/div>\n<div><b>23.07.2014 \u2013 Das Gala Dinner<\/b><\/div>\n<p><\/p>\n<div>Langes Rumeiern in der Fr\u00fch, dann doch noch rechtzeitig zur Keynote da. Kontext-abh\u00e4ngige mobile Dienste. Interessant, aber recht oberfl\u00e4chlich. Dann noch ein paar Vortr\u00e4ge mitgenommen, darunter ein Ansatz zur automatisierten Labormaus-Beobachtung mit RFID-Tags.<\/div>\n<div><\/div>\n<table cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" style=\"float: right; margin-left: 1em; text-align: right;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MG_3862.jpg\" style=\"clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MG_3862.jpg\" height=\"213\" width=\"320\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size: 13px; text-align: center;\">Flanier- und Fressmeile in Paris und zum ersten Mal etwas Sonne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div>Dann wieder Sightseeing. Dieses Mal weniger zielgerichtet, aber mit sch\u00f6nerem Wetter.<\/div>\n<div>Zur abendlichen Panel-Diskussion dann wieder im Hotel. Dieses Mal zum Thema \u201eBig Data\u201c, zu dem drei von vier Panelisten eingestanden, dass sie damit eigentlich nicht so viel am Hut haben. Der vierte war ein Herr von NVIDIA und schien vertrauter mit der Materie zu sein. (Wer NVIDIA nicht kennt: Sehr wahrscheinlich berechnet die grafische Darstellung dieses Textes auf deinem Bildschirm gerade ein Grafikchip aus dem Hause NVIDIA.) Insgesamt aber \u2013 wie viele Big Data-Konferenzdiskussionen \u2013 viel zu breit, um wirklich zu konkreten Aussagen zu kommen. Vielleicht ist auch einfach der Begriff zu breit, als dass jemand ein ann\u00e4hernd repr\u00e4sentatives Beispiel nennen k\u00f6nnte.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Noch kurz die Bordkarte an der Hotelrezeption ausdrucken lassen, dann ab zum \u201eGala Dinner\u201c.<\/div>\n<div>\u201eRed wine or white wine?\u201c, fragt der Teilnehmer aus Singapur zu meiner Linken. \u2013 Keine Ahnung! Ich wei\u00df ja gar nicht, was es zu Essen gibt. \u201eRed wine, thank you.\u201c, sage ich und hoffe auf Steak. Die Tischrunde von ungef\u00e4hr 10 Teilnehmern spaltet sich in kleine Gr\u00fcppchen und jeder erz\u00e4hlt, wo er herkommt und was er so macht. Zu meiner Rechten sitzt ein Kollege aus Mittweida, mit dem ich mich am ersten Abend schon unterhalten hatte, daneben jemand aus Norwegen, mit dem ich erst deutsch gesprochen hatte, weil er GENAU SO (deutsch) aussah. Auf der anderen Seite des kreisrunden Tisches sitzt mir ein Mexikaner direkt gegen\u00fcber, der laut \u00fcber die Besiedelung fremder Planeten durch den Menschen philosophiert.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Der Konferenzorganisator, ein sehr sympathischer \u00e4lterer Herr, h\u00e4lt eine kurze und unterhaltsame Er\u00f6ffnungsrede, in der er die l\u00e4nderspezifischen sprachlichen Besonderheiten der eingereichten Beitr\u00e4ge auseinander nimmt (Italiener benutzen extrem viele Adjektive und lange S\u00e4tze; Deutsche setzen die Adjektive immer ans Satzende etc.). Dann \u00f6ffnet sich eine T\u00fcr an der Seite des Saals, an der keine Tische stehen, und eine opulent geschm\u00fcckte &#8222;Person&#8220; betritt den Raum. Ohne genauer auf Details eingehen zu wollen: Es war unterhaltsam. Die Ingenieurs-Steifigkeit fiel &#8211; trotz offensichtlicher anf\u00e4nglicher Vorbehalte &#8211; mit jeder neuen Nummer des Variet\u00e9-Programms ab, was &#8211; zumindest an unserem Tisch &#8211; in eine feucht-fr\u00f6hliche interkulturelle Gespr\u00e4chsrunde m\u00fcndete. Mittlerweile waren wir bei der Fu\u00dfball-WM und der \u00fcberragenden Leistung der deutschen National&#8230; blabla usw. angekommen. Der Mexikaner h\u00e4tte ja nicht ausgerechnet MICH nach meiner Meinung zum Sieg fragen m\u00fcssen. Der folgende verbale Schlagabtausch jedenfalls, der voll von seinem Unverst\u00e4ndnis und seiner Entr\u00fcstung \u00fcber meine Ignoranz gegen\u00fcber unserer Nationalsportart war, endete, nachdem ich keine Lust mehr hatte, mich mit seiner polemische Argumentationsweise zu besch\u00e4ftigen, beschwingt-lustig mit einem &#8222;Well, then f*ck you!&#8220; meinerseits. Das gefiel ihm offenbar. Wahrscheinlich suchte er aber auch selbst nur nach einem effektvollen Abschluss der Diskussion, da uns aufgrund der Gespr\u00e4chslautst\u00e4rke ohnehin bereits die volle Aufmerksamkeit mindestens unseres Tisches galt und wir wohl beide f\u00fcr die in Anspruch genommene Zeit mit einem w\u00fcrdigen Finale entsch\u00e4digen wollten. Nach kurzem Z\u00f6gern stand er jedenfalls auf und stie\u00df beherzt mit mir an. &#8211; So einfach kann das manchmal sein.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Der Organisator sammelt mittlerweile die Weinflaschen von den sich leerenden Nebentischen ein und bringt sie zu uns. Am erzwungenen Ende des Abends (gegen 24 Uhr; das Personal wirft uns bereits b\u00f6se Blicke zu) stehen zu viele Flaschen Wein auf dem Tisch, die da urspr\u00fcnglich nicht hingeh\u00f6rten.<\/div>\n<div>Unseren Mexikaner tragen wir die Treppen hinunter an die Hotelbar, wo der Abend mit einem Informationsgespr\u00e4ch zu deutschen Biersorten beendet wird. International bekannt sind offenbar nur Oettinger und Sternburger. Na dann, gute Nacht!<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<div><b>24.07.2014 \u2013 Abreise<\/b><\/div>\n<table cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" style=\"float: right; margin-left: 1em; text-align: right;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MG_3876.jpg\" style=\"clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/MG_3876.jpg\" height=\"212\" width=\"320\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size: 13px; text-align: center;\">Fr\u00fche Abreise<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div>Im Flugzeug bemerke ich zum ersten Mal bewusst die Spr\u00fchnebel-Bedampfung, die wohl die Klimaanlage darstellen soll. Ich komme mir vor wie Gem\u00fcse im Supermarkt. Ob man im Flugzeug deshalb vielleicht weniger schnell altert? Ich denke daran, dass Stewardessen fast immer jung aussehen. Ich dachte bisher, das liegt an der Schminke, aber nun habe ich einen alternativen Erkl\u00e4rungsansatz.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Ein weiterer interessanter Effekt hat sich eingestellt: Wenn ich seri\u00f6s gekleidet bin (heute mal komplett schwarz von den Schuhen bis zum kurz\u00e4rmeligen Hemd), sprechen mich \u00fcberproportional viele Leute an und erfragen die Uhrzeit, eine Zugverbindung nach Werder (\u201eNo, Werder is actually not IN Berlin.\u201c) oder andere Lappalien ihres Alltags (&#8222;Ja, das ist schon sehr \u00e4rgerlich mit dem umgekippten Kaffee.&#8220;). Kleider machen Leute. Sogar mich.<\/div>\n<div><\/div>\n<div>Und noch eine letzte Reisebemerkung: Ich hoffe, diese Nerd-Brillen-Geschichte (\u201eStreber-Look\u201c) bei Frauen ist bald vorbei. Bei manchen sieht\u2019s gut aus, bei den meisten aber einfach nur aufgesetzt (Wortspiel unbeabsichtigt).<\/p>\n<p>Ankunft in Brandenburg gegen Mittag. Dann die Offenbarung: Kind Nummer zwei muss zur Oma gefahren werden. Schlie\u00dflich sind Ferien.<\/p>\n<p>Transportstatistik am Ende des Tages:<\/p>\n<p>1,5 Stunden Metro<br \/>1,5 Stunden Flugzeug<br \/>0,5 Stunden Bus<br \/>1,25 Stunden Regionalexpress<br \/>0,25 Stunden Stra\u00dfenbahn<br \/>4 Stunden Auto<br \/>______________________<br \/>9 Stunden in Verkehrsmitteln<br \/>====================<\/p>\n<p>Wenn es im echten Leben ein &#8222;Transporter&#8220;-Achievement g\u00e4be, h\u00e4tte ich es heute bestimmt verdient. Gleich nach dem &#8222;CO2-Bastard&#8220;-Achievement. &#8211; So viele B\u00e4ume kann ich gar nicht pflanzen.<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/?p=20\">Hier geht&#8217;s zum ersten Teil des Reiseberichts.<\/a>]<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>22.07.2014 \u2013 Paris Sightseeing Heute Touri-Programm. Prim\u00e4rziel: Eiffelturm. Die Karte (s.u.) zeigt den approximierten Ablauf der Tour. Blau sind die Metro-Fahrten, rot die ungef\u00e4hren Laufwege. Einige Phasen sind nicht so ganz klar, wie man sieht. In Paris stolpert man aber sowieso von der einen Sehensw\u00fcrdigkeit in die n\u00e4chste. Der Eiffelturm r\u00fcckt n\u00e4her. 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