{"id":10,"date":"2015-01-24T12:30:00","date_gmt":"2015-01-24T11:30:00","guid":{"rendered":""},"modified":"2015-09-11T09:04:40","modified_gmt":"2015-09-11T07:04:40","slug":"abschlussbericht-software-quality-days-2015-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/?p=10","title":{"rendered":"Abschlussbericht Software Quality Days 2015 (Wien)"},"content":{"rendered":"<p>Ich sitze am Wiener Flughafen und habe zwei Konferenztage hinter mir. Noch im Kurzzeitged\u00e4chtnis liegt der Vortrag des ORF-Journalisten Armin Wolf, der in der Abschluss-Keynote \u00fcber &#8222;Qualit\u00e4t im Journalismus&#8220; ein d\u00fcsteres Bild der Printmedien &nbsp;zeichnet. (Die FAZ nannte ihn laut Wiki \u201edie \u00f6sterreichische Personalunion von Claus Kleber und Tom Buhrow\u201c.) Das klassische Gesch\u00e4ftsmodell (Anzeigen + Abos) funktioniere nicht mehr (B\u00f6ses Google, aus!) und erm\u00f6gliche keine nachhaltigen Recherchen. Deshalb m\u00fcsse man sich zuk\u00fcnftig von Milliard\u00e4ren kaufen lassen oder \u00fcber Justin Biebers neuen Haarschnitt und Ashton Kutchers neue Freundin &#8222;berichten&#8220;. Als Qualit\u00e4tskriterien f\u00fcr guten Journalismus nennt er einzig: Neuartigkeit, Wahrhaftigkeit und Relevanz.<\/p>\n<p>Von Vorne und im Telegramm-Stil: Einige bekannte Gesichter gesehen. Nett unterhalten. Dann Vortr\u00e4ge angeh\u00f6rt, diskutiert, protestiert. Live-Band angeh\u00f6rt, wuuh! Wein getrunken. Bier getrunken. Mit zwei Vertrieblern ins &#8222;Salm Br\u00e4u&#8220;. Wiener Schnitzel: Lecker! Am n\u00e4chsten Tag selbst Vortrag gehalten. Methodisch wahrscheinlich etwas zu d\u00fcnn. Ins Gespr\u00e4ch gekommen mit einem Doktoranden aus Schweden, der auch im Bereich Software Engineering (insb. Test) seinen Doktor macht. Karten ausgetauscht. (Cool: Auf Schwedisch hei\u00dft Doktorand &#8222;Doktorand&#8220;.) Habe den Eindruck, mit meinem Thema auf dem richtigen Weg zu sein. Mobil bleibt &#8222;in&#8220; und Qualit\u00e4tsprobleme, die fr\u00fch gel\u00f6st werden k\u00f6nnen, gibt&#8217;s auch genug.<\/p>\n<table align=\"center\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a href=\"http:\/\/2015.software-quality-days.com\/typo3temp\/yag\/43\/150122-SQD-3817_4375_54cb6c7b5f6.jpg\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"http:\/\/2015.software-quality-days.com\/typo3temp\/yag\/43\/150122-SQD-3817_4375_54cb6c7b5f6.jpg\" height=\"425\" width=\"640\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size: 12.8000001907349px;\">Ich bei der Arbeit (Sofware Quality Days 2015, Wien)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>F\u00fcr Leute aus der Praxis war&#8217;s insgesamt wahrscheinlich zu wenig innovativ. Und auch sehr Marketing-lastig. Ich aber habe Einiges gelernt. Da bin ich auch gleich bei der ersten gro\u00dfen Erkenntnis der Reise: Etwas mehr Praxis k\u00f6nnte mir sicher nicht schaden. Ein entsprechendes Projekt ist bereits in der Planung, muss aber optimalerweise noch durch einen erfolgreichen Forschungsantrag in Gang gebracht werden. Aktivit\u00e4ten in der Richtung und Gespr\u00e4che mit potenziellen Partnern laufen. Aber das ist nat\u00fcrlich alles leichter geschrieben als getan.<\/p>\n<p>Der zweite wichtige Punkt ist: Methodik stringenter in der eigenen Forschung einsetzen. Kurze Deadlines provozieren bei mir eine Tendenz zum Verfassen &#8222;technischer Berichte&#8220; (technical reports), die nicht so gern gesehen werden, weil sie naturgem\u00e4\u00df wenig Synthese\/Analyse enthalten. Ich gelobe Besserung und nehme mir als Erstes die Erweiterung und Auswertung meines Umfragedatensatzes vor. Da wird dann analysiert und bewertet, was das Zeug h\u00e4lt. Versprochen.<\/p>\n<p>Auf dem Weg zum Flughafen dann noch den Organisator einer anderen Konferenz getroffen, auf der ich schon mal war. Ich solle doch bitte was einreichen. Deadline ist in zwei Wochen. Hmpf.<\/p>\n<table align=\"center\" cellpadding=\"0\" cellspacing=\"0\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/swqd2015_program.png\" style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"https:\/\/nitze-family.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/swqd2015_program.png\" height=\"640\" width=\"633\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-size: 12.8000001907349px;\">Ausschnitt aus dem Programm der &#8222;Software Quality Days 2015&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><b>Nachtrag: <\/b>Auf dem Weg nach Wien hat sich endlich ein Schlagzeuger auf eine meiner Anzeigen gemeldet. Er wohnt etwas weiter weg als wahrscheinlich gut w\u00e4re und bei seiner bisherigen Musikrichtung bin ich (und ist er) gespannt, ob das passen kann. Ich berichte \u00fcber Fortschritte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich sitze am Wiener Flughafen und habe zwei Konferenztage hinter mir. Noch im Kurzzeitged\u00e4chtnis liegt der Vortrag des ORF-Journalisten Armin Wolf, der in der Abschluss-Keynote \u00fcber &#8222;Qualit\u00e4t im Journalismus&#8220; ein d\u00fcsteres Bild der Printmedien &nbsp;zeichnet. (Die FAZ nannte ihn laut Wiki \u201edie \u00f6sterreichische Personalunion von Claus Kleber und Tom Buhrow\u201c.) 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